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Neuigkeiten
21.11.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Deutlich zugelegt bei der Tiefe des Kaders* hat unsere Mannschaft in der Quälixliga durch den Zugang unseres netzverschollenen
Stefan H. Er läuft unter einem rebhuhnähnlichen Spielernamen auf, duckt sich aber in seinen Partien wie gewohnt nicht weg.
Zu groß zum erfolgreichen Weckducken ist auch das Auerhuhn, wenn es auf die Suche nach seiner Lieblingsspeise, der
Waldheidelbeere durch den Bergwald streift. Im Winter gibt's allerdings nur Nadelgrün zu beißen.
Eine Nummer größer als das Auerhuhn, aber teilweise in derselben Branche tätig sind die königlichen Untertanen des thailändischen
Sanellakönigs Rama. Pandemia, als das für Könige zuständige Printmedium kann nicht umhin, auch über ihn unverdientermaßen
einige Worte zu verlieren. Er ist auf Dauerurlaubsreise im Voralpenland unterwegs, arbeiten darf er ja im Ausland nicht, und bringt
das Steuergeld seiner Landsleute durch. Das dürfen die sich als Beerensammler, geduckt durch die schwedischen Wälder
schleichend, verdienen. Zwölf kg am Tag sollten es schon sein, damit es kein Draufzahlgeschäft wird. Die Daheimgeblieben dürfen
sich währenddessen unter den Schlägen der Polizisten wegducken. Dafür kann er aber sicherlich nichts.
Und wer sammelt jetzt die Krähenbeeren in Montana? Rieseneinbrüche hat die Landwirtschaft in den USA zu verzeichnen, und
alles nur weil Trottel Trunk ein schlechter Schachspieler ist. Er kann nicht mal einen Zug der Chinesen vorausdenken. Das wusste
Pandemia zwar sowieso, jetzt bekommt unser Albumblob aber zusätzlich Unterstützung von Fendtchef Martin Richenhagen, der bei
Frau Illner im Qualitätsguckkastenprogramm ihm auch noch attestierte einen an der Waffel zu haben. Ob Richenhagen jetzt auch
Schachspieler ist, dass er das so genau weiß, vielleicht sogar Klubspieler, entzieht sich allerdings Pandemias Kenntnis.
Er leide an einer besonderen Form des Dichtzwangs, der Lyricosis Naturalis, attestierte die größte Kapazität für Poetikerkrankungen
der Gehirnwindungspsyche Prof. Dr. habil. psy. Gregor Grabsch dem gescheiterten Berufsdichter Viktor Nachlass schon in seinem
sechsten Septimonium. Auf dessen Frage, wie er die Erkrankung zu behandeln gedenke, antwortete die Kapazität, gar nicht,
die Therapie der Wahl könne man im Siebengebirge problemlos selbst durchführen. Es gebe ja genügend Felswände zur
Echoverstärkung und schreien könne er ja auch. Und was soll man sagen, das Umfeld des Dichters kam jedenfalls problemlos mit
dessen Dichtzwang zurecht. Zumindest wenn es sich von Felswänden fernhielt. Und von seinen Gedichten.

Zwischen Holz und Rosenstocke
Liegt 'ne alte, schwarze Socke
Vorn ein Loch und hinten zwei
Ausgefranst, der Saum entzwei,
Deine Fäden zog ein Rabe
Gab der Gattin sie als Gabe,
Dienst der flinken Haselmaus
Als Unterstand vorm Gartenhaus.
Trotzst der Kälte, trotzst dem Regen
Auf deinem Ende ruht Sein Segen.

*Redewendung aus der ehemals bekannten und beliebten Sportart Fußball
So long habe die Griesmus
(EG)
18.11.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Man könne sich ja außerhalb der Quälixliga auch mal wieder am Freitag zur Schachclubzeit im Netzquadrat auf Li-Chess treffen,
meinte Fitmitschach Peter trefflich. Also Freitag am Abend einschalten, vielleicht steht ja vorher auch was im Handsprechgerät.
Und dann viel Vergnügen, wo ist überhaupt Netzorganisator Excalibur?
Ein recht unterhaltsames Format für die Zuschauer ist die Speed Chess Serie, in der die Beteiligten mit drei verschiedenen
Bedenkzeiten, 5+1, 3+1 und 1+1 spielen und nicht die Anzahl der Partien vorgegeben ist, sondern eine Spielzeit wie beim
Quälixschach von z.B. bei 5+1 von 90 Minuten. Dabei lehnt sich Kommentator Laurent Fressinet sehr aus dem Fenster, wenn er
A.Giri für schlechte Züge mit -You will be fired from the Chicken Chess Club- bedroht. Ist da Giri überhaupt Mitglied?

Egal wie auch die Mode sei, dös Hemderl g'hört ins Hoserl nei, mit diesen flotten Spruch auf den Lippen, noch dazu im österreichisch
angehauchten schluckfränkisch, was der Angesprochene besonders genoss, pflegte Gerard Knofloch seinen Kompagnon Viktor
Nachlass regelmäßig zu begrüßen. Dabei gehörte Knofloch höchstselbst einer ausgesprochen exzentrischen Vereinigung an,
der buddhistischen Tan_Zen Sekte, deren höchstes Seinsziel es war, das Innerste nach außen zu kehren. Dementsprechend liefen
die Anhänger dieses Religionsvereins stets mit umgedreht angezogenen Jacken, Hosen, Mänteln und Socken herum. Dabei baumelten
die Sacktascherln immer seitlich herunter, was den Angehörigen dieser Sekte den Anschein gab, sie verfügten über zusätzliche
Ohren. Nur Schals und Schuhe wurden verständlicherweise nicht verkehrt herum getragen. Dieses durch Doofglauben bestimmte
Aussehen war Viktor N. nicht der Rede Wert. Er zitierte als Antwort auf die gezirkelte Begrüßung nur gern den Modisten Karl
Lagimfeld, der als Anspielung auf Gerards Frisur gemeint hatte, wer als ältliche Person of white colour seine Haare zu einem
Pferdeschwanz binde, habe die Kontrolle über seinen Kopf verloren. Und danach wurde es meistens ein aufgeräumter Abend.

Bin der Gleiche, fast Derselbe
Ob an Oder oder Elbe
Bin ein dunkler Spaßgesell
Hell erstrahlt mein Schlafgestell
Stör mich nicht oh Satzgetüm
Lausch mir einfach Anonym.

Wir verbleiben Pandemias vier Lesern plus vier Viren zugeneigt grüßend
(EG)
10.11.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Vizeschachweltmeister Karjakin war als Kind ein Verehrer von Donald Duck. Das war's schon mit Pandemias guten Nachrichten.
Denn Patrycja, die Europameisterin U 16 im Schach wandelte auf den Spuren von Betrüger Clemens Allwermann. Ein Denktelefon
abzugeben und mit einem anderen während der Partie zwölf mal auf die Toilette zu gehen ist allerdings wenig originell. Gott sei
Dank gibt es noch nach oben offene Toiletten. Wahrscheinlich nicht mehr lange, vermutet Pandemia.
Bosheit und Betrug allüberall. Aber woher kommen sie? Immer wieder versucht unser Album ein Steinchen zum Haufen der
Welterklärung beizusteuern. Oder unsretwegen dem Mosaik.
Nicht genoss die Muttermilch Kleophanes, der böse Sohn des ausgezeichneten Themistokles, und aus nämlichem Grunde
verdarben Xanthippos, Sohn des Perikles, Caligula des Germanicus, Commodus des Marcus Aurelius, Domitian des Vespasian
und Absalom, Sohn des David, den wir freilich zuerst hätten nennen müssen. Kein Wunder, dass Aigisthos ein Ehebrecher war,
wurde er doch von einer Ziege gesäugt! Und eine Wölfin nährte Romulus mit ihrer Milch, wodurch sie ihm den grausamen Trieb
eingeflößt, sich wider seinen Bruder Remus zu erheben und nicht nur viele Schafe, sondern auch die Sabinerinnen zu rauben.*
Hier blobbt ein schon in der Antike vermuteter interessanter Zusammenhang zwischen dem Stillen von Söhnen und deren
daraus angeblich folgender Bosheit auf, der zu überprüfen wäre. Allerdings komisch, auch Remus wurde von der Wölfin gesäugt,
müsste er nicht genauso böse gewesen sein? Adolf H. wurde von seiner Mutter nicht gestillt, immerhin da passt es. Und die
Deligierten der Trunkregierung bei der WHO haben schon 2018 eine UNO - Resolution zur Förderung des Stillens verhindert.
(SZ). Da sollte wohl die Bosheit bei Söhnen gefördert werden. Und vielleicht auch bei Töchtern, haben sie etwa nicht das gleiche
einzufordernde Recht? Wo bleibt hier die feministische Initiative für ein internationales Frauenrecht auf Bosheit?
Andere Zusammenhänge sind oftmals klarer, zum Beispiel der zwischen Kurzsichtigkeit bei Kindern und der Zeit, die die Kinder
im Freien zubringen. Kinder, die viel draußen sind müssen nämlich viel seltener Brillen tragen.
Oder der zwischen der Verteilung des Reichtums in der Gesellschaft und der Härte der Auseinandersetzungen zwischen den
gesellschaftlichen Gruppen, aber auch innerhalb dieser. Da sind die USA - mit 3 Prozent der Bevölkerung gehört die eine Hälfte
und 97 Prozent die andere Hälfte - schon schon recht nachhaltig entwickelt.** Mit ca. 300 Millionen Waffen in Privatbesitz
mag man sich zukünftige Auseinandersetzungen lieber nicht vorstellen.
Schluss jetzt mit den langen Sätzen und den schwierigen Zusammenhängen, sonst springen wieder ein Paar Albumleser von
der Blobseite. Mahnt das Direktorium. Also kurze Sätze. Und einfache Zusammenhänge.

Vier Viren saßen einstmals stumm
Um einen Virenscanner rum.
Der erste sprach, wer sei zu nennen,
der damit uns könnte erkennen?
Der zweite bellt
Mein lieber Mann,
den stecken wir als ersten an!
Der dritte meint, es sei doch klar,
dass das ein Virologe war!
Der vierte winkt,
Gemach, gemach,
morgen ist eh' Mutiertach.

Schlechte Reime schon, aber geringe Hellsichtigkeit konnte man Viktor Nachlass jedenfalls nicht vorwerfen.
*Monaldi/ Sorti
** Um diesen Mistwörtern mal eine faire Chance zu geben
Mit gestilltem Schreibzwang grüßt
(EG)
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