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Neuigkeiten
07.07.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Zweimal war Kaise nicht dabei in der Quälixliga, jedesmal -puh- haben wir den Abstieg durch Unerschrockenheit der mwd-Schaft
verhindert. Schließlich konnte er doch aus der Ferne eingreifen. Das Ergebnis war wieder der Abstiegsverhinderungsplatz 7
und beim 2. Mal Platz 5. Überragend erfolgreich und wahrscheinlich auch gut spielte Pemi.Jokus. Ein großes pandemisches Lob
wird auf diesem Weg ausgesprochen.
Für jeden, der über einen lyrischen Blick verfügt ist die Lösung unseres Rätsels selbstverständlich leicht. Das Fischermanngedicht,
ist natürlich von Till Lindemann, dem Sänger der Gruppe Randstein. In seiner großartigen Unbeholfenheit schwadroniert der völlig
zurecht größte Liebling des Feuilletons durch Sprache und inhaltliche Wirrnis. Diese Formulierungskunst..warf sein Herz zur See..die
Brust am Fischer....Sternlein fiel dem Fischer fort..., einfach unvergleichlich wie hier die dt. Sprache für T.L. Formulierungshürden
aufgebaut hat, an denen er grandios zerschellt. Und dann dieser glänzende inhaltliche Schwachsinn.. Wirft sein Herz..von Uns aus
kann er das schon machen, aber warum der Grimm? Entfernt die Wasser .. und woher kommt dann die Woge? Davon abgesehen
"entsternt" schaut auch noch schwer nach R.Gernhardt selig aus. So geh'ts weiter durch diesen schwerverdaulichen Metaphern-
käsesalat bis zum Schluss plötzlich mehrere verirrte Herzen vom Exstern als Uferfeuer beleuchtet werden. Damit sind ihm einige
Lyrikpreise sicher. Zurecht, wie Pandemia meint.
Und Viktor Nachlass dagegen? Abgehalftert, elendiglich.....gut ..er wollte zwar nie, dass dieses titellose Werk veröffentlicht werde,
sei's drum, im Abfallkübel findet mal bisweilen auch Rosen.. Diesmal? Pech gehabt. Übrigens, bei lauter richtigen Lösungen ging
der Siegespreis an Franz Datenschutz, aber erst wenn er erntereif ist, der Herr Datenschutz, das kann bis Lichtmess dauern.
Bis dahin empfielt Pandemia, sich die Freude am Kleinen, Unscheinbaren am Wegesrand zu gönnen, vielleicht wartet eine
Hirschhornschrecke oder ein Globulikäfer auf Ihnen? (Diesen Grammatikfehler widmet Ihnen Karl Käfer.) Wer weiß?

Wiesenkerbel, Wilde Möhre
Mir zur Freude, Euch zur Ehre
Duft und Farbe, welch Betrug
Der Duft lohnt keinen Atemzug
Doch schenkte Gott Euch weiße Dolden
Friede sei mit Euch Ihr Holden.

Habe die Ehri
(EG)
05.07.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Pandemia bittet vielmals um Entschuldigung. Im letztveröffentlichten Gedicht wurde der Sinn durch einen Übertragungsfehler des
Nachlassverwalters aus dem entsprechenden Quartheft von V. N. entstellt. V.N. wurde in dieser Lesart als gewaltbereit hingestellt,
was er niemals war. Selbstverständlich, wie wohl die meisten drei Leser ahnten und die vielen Anrufer erkannten wird das
hieroglyphizierte Wort Diktator richtig entweder mit Diktaphon oder mit Defibrillator übersetzt, je nach Schräglage des vorletzten
Buchstabens. Bitte verzeihen Sie nochmals den Illtum. Er kann bei der Wucht und dem Umfang seines Werkes, auch bei bestem
Willen, nie völlig ausgeschlossen werden.
Nun zum heutigen Gedichtvergleich. Hierbei lautet die Leserfrage: Welches dieser Gedichte stammt vom zu Recht über den
grünen Kehrricht gelobten Till L., Sänger der Gruppe Randstein und Lieblingsdichter des dt. Feuilletons und welches aus dem
Quartheft von Viktor Nachlass mit dem Titel Übles für den Kübel?

Es war dereinst ein Fischermann
der warf sein Herz zur See
das Wasser gab es nicht zurück
die Brust am Fischer weh
da hat er grimm die Nacht entsternt
und alle Wasser bald entfernt
die Woge trieb nun blind von Land
die Ströme hilflos durcheinand
die Fluten weinten sich in Wahn
das Wasser so zum Salze kam
ein Sternlein fiel dem Fischer fort
und lebt als Uferfeuer dort
bei den verirrten Herzen.

Herr Bürgermeister sprach zu mir
Er hätt für mich ein Bürstentier,
Es sei zwar aus Papyr wie wir
Doch brauchen wir nen Fürsten hier?
In Wüsten zeigt es seine Zier
Auch wenn es ihn sehr dürstet hier!
An Küsten kriecht es gern ins Meer
Wahrscheinlich kommt es von dort her.
Mein Zeuge dafür ist der Jürgen,
Den dürfen Sie als Bürgen würgen.

Viel Spaß beim Lösen! Zu gewinnen gibt es eine Tomate zum Einseifen, oder etwas ähnlich Wertiges.*
*Noch ein beknacktes Wort zum Schluss, der Herr stehe Pandemia bei
Gewürgte Grüße
(EG)
01.07.2020   Aus Pandemias Poesiealbum
Ein gutes Standing* zeigte unsere Mann/Frauschaft in der Quarantäneliga. Obwohl wir schon zum 2.Mal ohne den verhinderten
Kaise angetreten waren, reichte es in der 6. Liga jeweils zum 7. Platz, was Klassenerhalt bedeutet. Erfolgreichster Spieler war
Kneggl, trotz eines Rekordminusstarts von zweimal Große Rochade. Bravissimo! Was die Anzahl der gespielten Partien betrifft
lag Yoshi mit 37 Partien, mit über 10 Partien Vorsprung vor dem nächsten, an der Spitze. Quickmaus Yoshi, nennt man ihn jetzt.

Wenn die Sonne Luft verliert
Und die Tage kürzer werden
Entbehr ich gern des Dichters Last
Und geh zu den Pferdeherden.
Später daheim, in der Wohngruppe**
Koch ich Pferdeäpfelsuppe
Versenk drin über beide Ohren
Das Bösgeschmeiß der Diktatoren.

Mangelnde Klarheit der Haltung kann man V. Nachlass hier kaum vorwerfen, auch wenn der lyrische Gegenstand manchem
als Vorspeise beim perfekten Dinner etwas zu unappetitlich wäre.

* Durchhaltevermögen für traditionelle Pandemiagäste
** Der Dichter hatte einen Gefährten im Geiste, den bemühten Amateurlyrizisten Gerard Knofloch, gelegentlich zu Gast, was man
aber zusammen mit Hund Charlie wohl nur schwerlich als Wohngruppe bezeichnen kann. Der Stand der heutigen Forschung ist,
dass er wahrscheinlich seinen alten Ohrensessel und das vom Onkel im Legat großzügig mitvererbte, durchgelegene Chaiselongue
meinte. Nicht alle Forschenden (m,w,d) teilen allerdings diese Ansicht.

Abgetaucht
(EG)
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