Herzlich willkommen
        beim SC 1892 Kaufbeuren e. V.

   
Termine
07.10.202218:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café, Hans-Böckler-Straße 82, 87600 Kaufbeuren
08.10.2022  
09.10.2022
09:00 Uhr  
13:00 Uhr
2. Kurt Kispert Memorial Computerschachtreffen im Hotel Am Kamin Kaufbeuren
  Alle die Zeit und Lust haben, sind herzlich willkommen beim Computerschachtreffen am Samstag vorbeizuschauen. Es findet im 2 Stock in den Tagungsräumen statt.

Am Samstag gegen 13.00 Uhr wird das neue Produkt der Firma Millennium vorgestellt, der „Mephisto Phoenix“. Dieser vollkommen neuartige Schachcomputer entstand aus einer zweijährigen Zusammenarbeit des holländischen Programmierers Ruud Martin mit der Firma Millennium und beinhaltet sowohl extrem beschleunigte Emulationen von alten Schachprogrammen aus den 80er und 90er Jahren (z.B. die Mephisto-Reihe mit den Programmen Glasgow, Amsterdam, Dallas, Roma, Polgar, Vancouver, London, Tasc R30, Saitek RISC 2500 etc.)
Aber auch moderne Engines wie Shredder, Komodo und Stockfish sind enthalten.

Das Entwicklerteam sowie der Geschäftsführer Thomas Karkosch von Millennium steht im Rahmen der Vorstellung allen Interessierten für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Würde mich freuen, wenn der ein oder andere von Euch vorbeischaut.

Weitere Informationen zum Turnier findet Ihr hier: https://www.schachcomputer.info/forum/showthread.php?t=6654

Schöne Grüße von Alwin Gruber
14.10.202218:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café, Hans-Böckler-Straße 82, 87600 Kaufbeuren
15.10.202215:00 UhrKreisliga Südschwaben
  SC 1892 Kaufbeuren II : SK Ottobeuren 2000
Kaufbeuren, Alpenblick Elisabeth Café
21.10.202218:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café, Hans-Böckler-Straße 82, 87600 Kaufbeuren
23.10.202210:00 UhrSchwabenliga I
  SK Klosterlechfeld : SC 1892 Kaufbeuren I
Gemeinde Klosterlechfeld, Bayernstr. 1, 86836 Klosterlechfeld
28.10.202218:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café, Hans-Böckler-Straße 82, 87600 Kaufbeuren
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Neuigkeiten
29.08.2022   Aus Pandemias Poesiealbum Extra
Es gebe eigentlich keinen Grund die Angelegenheit ein zweites Mal aufzugreifen, meinte der Textstornierungsbeauftragte der
Redaktion, wenn in der Spiegelungskonferenz nicht eine Bemerkung zum Cuexskandal gefallen wäre. Hier würden brave
Geschäftsleute angeklagt, die nur das beste für die Konten ihrer Mandanten wollten, und das ohne jede Verbotsbehaftung,
das heißt die Rechtsgrundlage für eine Verurteilung fehle, womit alles rechtens sei.
Rechtens war ebenfalls der Einsatz von Spielern in zwei Mannschaften desselben Vereins am fiktiv selben Termin, wie die
Verbandsrichter, erstmals auch gründlich auf die Argumentation des Beschwerdeführers eingehend, wohlüberlegt begründeten.
Soweit ist alles gut, aber warum um Himmelswillen wird jetzt die Bestrafung der völlig unschuldigen 2. Mannschaft nicht
zurückgenommen? Mit eher fehlender als dünner Begründung, nämlich das geht euch nichts an. Und wenn sie jetzt dadurch
abgestiegen wäre? Auf alle Fälle hat diese aufrechterhaltene Bestrafung in der Redaktion einen Sturm der Entrüstung hervorgerufen.
Diese Bestrafung ist weder nach dem Gesetzestext noch moralisch gerechtfertigt. Es geht hier um das Gerechtigkeitsempfinden
breiter Bevölkerungsschichten. Eben nur mit dem Cuexskandal zu vergleichen, wo man krampfhaft einen nicht vorhandenen
Tatbestand herbeiinterpretiert und schließlich auch findet.
Aha, Bröselwinsler am Telefon, stell mal auf Lautsprecher.. was meinen Sie wie ich diesen Laden hier am Laufen halte, die
Tabakproduktion in Tobago, die Flitterranch in Texas und den Redakteurszeltplatz im Tessin?...Mit dieser Veröffentlichung
über Cuex ziehen Sie meine Geschäftsidee, mit der ich dies alles und Pandemias Imperium - mein Lebenswerk- geschaffen habe
in den.........entlassen.....Sie sind alle entlassen....
Böselwindlers Sekretariat hat angerufen. Eine Bedingung müssen wir erfüllen, dann wird die Entlassung erst nach der Pandemie
wirksam. Oha, was denn? Sein Lieblingsgedicht, aber jetzt kommt's, vollständig und mit Überschrift müssen wir es in dieser
Ausgabe veröffentlichen, unter allen Umständen vollständig und mit Übersch... Wie soll denn das funktionieren? Kaum zu schaffen,
aber was macht man nicht um Geld zu generieren für die Erstlesenshefte der Kitts. Also los. Gib`s ihm. Untunz.

Frau Rösel

Frau Rösel ist eine gute Frau, wie liebt sie ihren König,

Den König und sein ganzes Haus, und isst und trinkt so wenig!

Die gute, arme Frau Rösel.

Und als es hiess, der junge Prinz wird seine Braut heimführen.

Da sprach der Vogt: »Auf, gute Frau! Ihr müsst das Haus verzieren!«

Die gute, arme Frau Rösel.

Nun hat Frau Rösel dick zu tun, wie trippelt sie und wie lauft sie!

Ein Dutzend Fähnchen und Goldpapier und junge Birken kauft sie,

Die gute, arme Frau Rösel.

Sie geht zu Wald und sammelt Moos, beim Nachbar bettelt sie Schnüre

Und alte Nägel und derlei Zeug, beim Schuster Kleister und Schmiere,

Die gute, arme Frau Rösel.

Dann schafft und keucht sie den ganzen Tag und sinnt und klopft und klittert,

Bis dass ihr Häuslein um und um behangen ist und beflittert,

Die gute, arme Frau Rösel.

Herr Bunzelmann, der alles kann, hilft ihr studieren und kleben,

Macht Wappen und Kron′ und Namenszüg′, trinkt zwölf Mass Bier daneben

Der guten, armen Frau Rösel.

Und aus dem letzten Groschen kauft sie Brot und frische Butter

Und sitzt vergnügt vor ihrem Haus und harrt der Landesmutter,

Die gute, arme Frau Rösel.

Doch ist sie müd, sie sitzt und schläft, hört nicht das Schiessen und Lärmen,

Und sie entschläft für allezeit, es kann sie nichts mehr härmen,

Die gute, arme Frau Rösel.

Sie sieht nicht, wie vorübertollt, als von der Luft getragen,

Im Sonnenschein der Freudenzug der königlichen Wagen,

Die gute, stille Frau Rösel!

Denn hinten auf dem hintersten im goldbetressten Kleide

Ein Jäger stand, der hiess der Tod, und löst sie von dem Leide.

Die gute, arme Frau Rösel!

Heut kommt der Vogt herbeigerannt und kratzt sich an den Ohren:

»Nun hab′ die letzte Steuer ich aus eigner Schuld verloren

Am alten Weib, der Rösel!

Was soll ich denn dem toten Weib, dem hinterlist′gen, pfänden?

Es bleibt mir nichts als Flitterkram und welkes Laub in Händen!

Das schlechte Weib, die Rösel!«

Der Künstler auch, Herr Bunzelmann, er kam herbei gehunken:

»Gut ist es, dass mein Honorar ich auf der Stell′ getrunken!«

Die gute, arme Frau Rösel. (Gottfried Keller)

Mit beflitterten und geneigten Grüßen empfielt sich Ihr Poesiealbum
(EG)
21.08.2022   Aus Pandemias Poesiealbum
A.A. war ein großartiger Theoretiker, doch unter Beschuß geriet er in Panik. Ließe sich das auf die Zunft der Schachspieler
übertragen? Wir glauben nicht oder vielleicht doch. Darum soll es heute aber auch gar nicht gehen. Heute geht es um den
sportlichen Kampf Person gegen Person, wie er sich am eindrucksvollsten beim Boxkampf zeigt. Im Vergleich zum Tennisschläger-
Schwinger, Feder- oder Tischtennisballklopper oder gar Schachfigurenbeweger kann der Boxer seine - beispielsweise negativen-
Seelenbewegungen dem Gegner oder sich selbst gegenüber auch negativ ausleben. Er kann ihn, wenn er sich über irgendwas
oder irgendwen ärgert, windelweich prügeln und kein Schiedsrichter wird Halt! rufen, solange der Gegner auf den Beinen steht und
sich wehrt und solange kein unerlaubter Einsatz, etwa Tiefschlag oder Fußtritt, erfolgt. Das heißt aber auch, wir wissen beim
Bewundern eines Boxkampfes überhaupt nicht, warum die Kontrahenten so fest, gezielt, oder wie rasend schlagen und nehmen
nur an, dass das aus sportlichen Gründen, außerhalb von persönlichen Befindlichkeiten, passiert.
Da hat es der Schachspielende schon schwerer. Wie kann er beim Spiel seine Emotionen ausdrücken oder in Ermangelung
eines besseren Wortes rauslassen? Der Tenniscrack kann, wenn er sich über sich oder den Gegner seieswiesewölle
ärgert immerhin noch laute Stöhngeräusche machen und den Ball besonders fest ins andere Feld nageln. Der Schachspieler
ist dagegen in seinen beim Spielen möglichen emotionalen Ausdrucksmöglichkeiten amputiert. Ein zu festes Aufsetzen
einer Figur oder ein Schlag auf die Uhr kann als Aggression gegenüber der Gegnerschaft gewertet werden, obgleich
es vielleicht nur der Begeisterung über eine gute Idee oder dem Ärger über eine verpasste Gelegenheit entsprang.
Also Was tun?*, wenn man als Schachspieler zu südländischem Temperament neigt oder mit eigenen schlechten Zügen
oder gar Niederlagen nicht zu leben vermag? Sich mit Schimpfen auf die Gegnerschaft Luft machen? Seine Frustration in
alkoholgeladenen Getränken ertränken? Sich von Selbstzweifeln geplagt in ein Psychowrack verwandeln? Also mal den
Bauern flach halten. Nicht jeder, der mal einen Springer zu fest aufs Brett setzt ist gleich ein Mr.Hyde. Der hat immerhin dem
Abgeordneten Carew und keinem Holzspringer durch einen Schlag mit dem Spazierstock - in einem Anfall sinnloser Wut -
über den Jordan geholfen.
Man könne es eigentlich nur mit der Beladung eines Erzfrachters auf dem Eriesee vergleichen, meine Jonathan Pümpelrose,
der einer der Fachleutinnen für homologen Datentransport und noch dazu trans war, was heutzutage eine Datenautobahn
Übermenschliches leisten müsse. Oder solle. Jedenfalls sei sie, die Autobahn der Daten, immerhin etwas Handfestes und
zwar teuer im Bau, doch riesige Datenmengen könnten günstig verschickt werden. Im Vergleich dazu sei der Äther als
Transportmedium in seiner Benutzung zwar äußerst preiswert, nämlich umsonst, der Datentransport wegen der geringen
Beladefähigkeit des Äthers aber sehr teuer. Man glaube es kaum, auf welche Ideen sparsame Zeitgenossen kämen, um
ihre mobilen Daten kostenfrei durch den Äther zu transportieren. Er hatte sich immer gewundert, warum ein weitläufig
verwandter Nachbar, ein angeblicher Studienrat im Ruhestand, stundenlang bei Tag und Nacht mit seinem mobilen
Datenverempfänger an seinem Gartenzaun stand. Dessen Frau, das verriet sie knapp willenlos anlässlich einer spirituellen
Sitzung, hatte seine feste Telefondatenbahn aus Sparsamkeitsgründen gekündigt und sie gezwungen unter ganzheitlicher
Hingabean an den Nachbarn sich Zugang zur dessen Wohnung zu erschwindeln und in einem unbeobachteten Moment,
während also der Nachbar lauthals schnaubend schnarchte, im Auftrag ihres Mannes die Netzwerkdaten unter der Heinzbox
zu erschleichen. Die Treue seiner Frau zu testen sei ihm das Wert gewesen, verriet sie schreiend und um sich schlagend bei
der Seance. Er, Pümpelrose, war dazu leider nicht eingeladen gewesen, wegen Ungläubigkeit, was sehr schade gewesen sei,
er hätte gern mehr zur Art des Datentransports von den Betroffenen erfahren. Viktor Nachlass, von Pümpelrose zu diesem
Vorfall vertrauensvoll um seine Meinung gefragt, erklärte, dass er schon in seiner Jugend ein großer Bewunderer der
Erzfrachter auf dem Eriesee gewesen sei, es aber unterschiedliche Ansichten über die Art und Beschaffenheit des Erzes
gebe, was seine Neugier unmittelbar zum Erlöschen gebracht habe.

Here we go, dancing on our own,
Inside this house that we have never known, never known,
Here we go, going in alone into the dark and wonderful unknown
Let us go, let us go...(wonderful Ingrid)

*Lenin
Mit windelweichen Grüßen verbleibt schnaubend
(EG)
07.08.2022   Aus Pandemias Poesiealbum
Dieses Jahr kann in der Geschichte unseres schwäbischen Landstädtchens der Beginn von etwas ganz Großem werden. Aber was
macht es daraus? Nichts. Probleme über Probleme türmen sich auf. Nach fast fünf Jahrhunderten hat sich die Einführung der
Kaufbeurer Goldkrone als unbedachte Entscheidung, wenn nicht Fehlschlag, wahrscheinlich des städtischen Münzmeisters
herausgestellt. Die Stadt der ehemals wohl dreißig Braustätten hat bei der Bierweltmeisterschaft den Goldtitel erbraut, aber für
welches Bier! Das Helle? Nein. Das Weizino? Nein. Das Pils, ohgottogott, wie konnte das nur passieren. Und weil das noch nicht
reicht feiert Pandemias Betriebsbeschleuniger im Krankenhaus auch nochTriumphe. Bei so einer aufgeladenen Gemengelage* trifft
es, wenn endlich der großen Knall erfolgt, gewöhnlich zuerst die Schachclubs. Und das wissen die Anderen aus Presse und
Guckkastenprogramm natürlich ebenfalls. Kein Wunder, dass es aus der entfernten Nachbarschaft unüberhörbar herüberschallt.
Euer Club ist tot. Na denn, Ruhe in Frieden. Wenn ihr meint, dann sei es so, die Gedanken sind ja bekanntlich völliiich frei,
Zwölf Tote am Freitag beim Clubabend sind zwar etwas viel, aber vielleicht waren ja ein paar Untote oder Wiedergänger dabei.
Gibt ja allerhand Seltsamkeiten unter dem blauen Sommerfirmament, das der Herr uns aus einem tiefen Grund beschert, den keiner,
ich betone KKKeiner, auch du tuguck nicht so, ja tuupist kemeinntt - jemals ahnen wird.
workinprgr bis die Redaktionskonferenz von der Babypause zurückgekehrt ist. Bleiben Sie uns gewogen,
aber nicht zu schwer.
So was Gutes wie Sie schreiben, hab ich selbst noch nichtmal gelesen. Soll das jetzt Neuigkeiten aus aller Welt sein, die
Futurkolumne? Ok, dann halt kein Lob und nur Druck. Können Sie haben. Also die Ausbildung zum Wasserpädagogen
beginnt am 1. September. Die ersten vier Semester wird allerdings nur Spritzen, Plantschen und Rumkaspern durchgenommen.
Erst ab dem 5. Semester sind Wassergewöhnungsübungen und vorsichtiges Untertauchen angedacht. Puhh..., da wird aber viel
verlangt, ich bezweifle, dass mein Sohn das ohne Ehrenrunde schafft. Aber sagen Sie es ihm nicht, sonst verliert er gleich den
Mut. Und ich als Mutter muss alles ausbaden.
workinprgr bis irgendwannemals
Also das sind jetzt die Neuigkeiten. Lassen Sie mal sehen.
Am 12.Juni überschritten die Truppen Westeuropas die Grenzen Rußlands, und der Krieg begann, d.h. es vollzog sich ein der
menschlichen Vernunft und der ganzen menschlichen Natur zuwiderlaufendes Ereignis. Millionen von Menschen verübten
gegeneinander eine so zahllose Menge von Übeltaten, Betrug, Verrat, Diebstahl, Fälschung von Banknoten und Verteilung der
gefälschten, Raub, Brandstiftung und Mord, wie sie die Chronik aller Gerichte der Welt während ganzer Jahrhunderte nicht
zusammenstellt; und dabei betrachteten in dieser Zeitperiode die Menschen, die diese Taten verübten, sie gar nicht als
Verbrechen....
In der Mitte des Flusses war das Wasser kalt und die Strömung sehr stark. Die Ulanen klammerten sich aneinander und glitten von
den Pferden. Mehrere Pferde ertranken; es ertranken auch eine Anzahl von Menschen; die übrigen versuchten zu schwimmen, die
einen im Sattel sitzend, die andern sich an der Mähne haltend. Sie bemühten sich, vorwärts nach dem jenseitigen Ufer zu
schwimmen, und obwohl die Breite des Flusses etwa achthundert Schritt betrug, waren sie lediglich von einem Gefühl des Stolzes
darüber erfüllt, daß sie in diesem Fluß unter den Augen jenes Mannes schwammen und ertranken, der da auf dem Balken saß und
nicht einmal danach hinsah, was sie taten. Als der zurückgekehrte Adjutant, einen geeigneten Augenblick benutzend, sich erlaubte,
die Aufmerksamkeit des Kaisers auf die begeisterte Ergebenheit der Polen für seine Person zu lenken, stand der kleine Mann im
grauen Rock auf, rief Berthier zu sich und begann mit ihm am Ufer auf und ab zu gehen, indem er ihm Befehle erteilte und mitunter
verdrießlich zu den ertrinkenden Ulanen hinblickte, die seine Aufmerksamkeit ablenkten.**
Überzeugend, sehr schön gewählt, hört sich sehr aktuell an, von wann? Sechs Wochen her? Aha, plus zweihundertzehn Jahre.
Kann zum Druck.

Windet zum Kranze die goldenen Aehren,
Flechtet auch Blumen, die blauen, hinein.
Blumen allein
Können nicht nähren;
Aber wo Aehren die Nahrung gewähren,
Freuet der süße, der blumige Schein.
Windet zum Kranze die goldenen Aehren,
Flechtet auch Blumen, die blauen, hinein.
Zwischen den Hirten und zwischen der Herde,
Theile mit rechtem gerechtem Gewicht.
Flehet zum Herrn, daß die Herren der Erde
Gnädig von oben erleuchte sein Licht.
Bittet, daß Gott, der uns Leben gegeben,
Gebe die Krone des Lebens dazu:
Friedliche Ruh,
Fröhliches Streben,
Daß, was da lebet, sich freu' auch am Leben,
Ab sich der langen Bekümmerniß thu.
Bittet, daß Gott, der uns Leben gegeben,
Gebe die Krone des Lebens dazu.
Windet zum Kranze die goldenen Aehren,
Flechtet auch Blumen, die blauen, hinein.... (Friedrich Rückert)

*Ein doofes neues Wort? Her damit!
** Leo Tolstoi, Krieg und Frieden

Fröhlich strebend sei die Leserschaft gegrüßt
(EG)
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