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Herzlich willkommen
        beim SC 1892 Kaufbeuren e. V.

   
Termine
19.07.202418:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café
26.07.202418:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café
26.07.202419:00 UhrBlitzschach-Vereinsmeisterschaft
Alpenblick Elisabeth Café
27.07.202410:00 Uhr3. Bad Grönenbacher Schachfestival
  Ausschreibung
Sebastian-Kneipp-Mittelschule Bad Grönenbach
28.07.202409:15 Uhr27. Gehrenberg Schnellschachopen
  Ausschreibung
Stadthalle Markdorf, Bussenstr.2, 88677 Markdorf
02.08.202418:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café
09.08.202418:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café
16.08.202418:00 UhrVereinsabend
Alpenblick Elisabeth Café
24.08.2024  
25.08.2024
 45. Klausener Schachtage 2024
  24.8.2024 15:00 Uhr: Blitzschachturnier
25.8.2024 09:00 Uhr: Halbblitzturnier

Ausschreibung
Klausen
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Neuigkeiten
22.06.2024   Stille Züge zwischen den Zeiten
Genaugenommen gibt es eigentlich nur zwei - ich betone ausdrücklich nuuur zwei - Zeitalter, betonte Gastdozent, angelernter
Hilfsepidemologe und ausgebildter Kleinphilosoph Konrad B. Brambüser, den die VHS Siebengebirge ins Hinterzimmer der
Dorfwirtschaft eingeladen hatte, um zum Thema - Mensch - was jetzt?- zu phantasieren, was er im Kampf mit Gläsergeklirr, eine
Krautroulade mit vier Bier bitte und wo geht`s denn hier auf`s Örtchen mit beherrschter Baritonstimme und auf die debile bis
angeduselte Zuhörerschar angepasst, die nebenbei Piksieben spielte und für leises Grölen von der Dorfwirtin mit einer kräftigen
Umarmung zurechtgewiesen wurde, von der dialektischen Ableitung her ausgesprochen überzeugend tat, denn das pandemielose
Zeitalter trage per se die Zeit der Pandemie in sich, das pandemische Zeitalter müsse also auch ohne Pandemie immer mitgedacht
werden, zum Beispiel - als erfahrener Satzverarbeiter hatte er immer ein passendes Exemplum parat - wenn der Dorfwirt hier
sein - und da hob er sein Glas mit senfgelbschäumendem Getränk so hoch er konnte empor- sein brambüsiges, abscheuliches,
angeblich Bier sein sollendes, das Glas verunzierendes, nicht Getränk zu nennendes warmübles Gesöööff anbietet, so sei ein
kühles helles Bier, bei jedem Schlück der elenden Plörre doch dabei mitgeda......der Rest der Veranstaltung ging im Tumult unter.
Wobei man bemerken muss, dass weniger der Gastdozent, sondern mehr die Einrichtung des Hinterzimmers derdie Leidtragende
war und die brauchte sowieso schon länger eine Holzauffrischung. Außerdem begann ab diesem Abend das Zeitalter einer neuen
Getränkequalität in jener Kaschemme, was die Ausführungen Brambüsers aufs Ausdrücklichste bestätigte.
Die Nachbereitung der Veranstaltung, die Fräulein Schrupp von der VHS unter dem schlagzeilenträchtigen Titel "Sieben Große
Köpfe des Siebengebirges" laufen ließ, wobei Viktor Nachlass ihr, anlässlich Ihrer Anfrage nach seinem rednerischen Beitrag zur
Veranstaltungsserie, die Frage stellte, ob auch Tote zu den sieben zählten, er käme bloß auf sechs, was sie aber, nachdem sie
sich an ihre Schmalztolle gefasst hatte, mit einem liebenswürdigen Fingerschnippen gefolgt von einem schmelzenden Augenrollen
und: "Wirklich? Wer ist hier tot?" beantwortete, was Viktor N. sichtlich zusammensinken, wenn nicht gar vom VHS Stuhl rutschen
ließ, wenn so etwas bei diesen Stahlrohrgebilden überhaupt möglich gewesen wäre, die Nachbereitung also fand im Kellerlager
der Dorfwirtschaft statt, zwischen Eisbeinvierteln und Birnendosen. An diesem Platz seien sie aus der Schusslinie, hatte die Wirtin
dem vortragenden Redner und Viktor N., dem einzigen der cirka sieben großen Köpfe, umschreiben wir es mal so, der sich an
diesem Abend die Zeit nahm für Brambüsers Ausführungen, mit auf den Weg in den Keller gegeben, in einigen Minütchen
könnten sie wieder erscheinen, ihr Mann, also der Dorfwirt, suche schon den Holzleim. Das Ergebnis der Nachbesprechung
ergab durchaus unterschiedliche Ansichten der Großen Köpfe zu Dosengemüse.
Ob der Ablauf der letzten Saison der drei Mannschaften des traditionsreichen Schachclubs 1892 Kaufbeuren von den Schreibern
der Scripted Reality wirklich so vorgesehen war? Wenn ja, dann sollte man ihnen nachträglich ein Lob zuhudeln und sich erinnern:
Spannung und Nervenzerren sind dann recht und schön, wenn die Angelegenheit zum Schluss gut ausgeht. Und das ging sie,
zumindest für die 1.Mannschaft, die die ganze Spielzeit kaum schwache Partien zeigte, und im letzten Kampf Friedberg deutlich auf
Distanz hielt. Bei den remisierten Kämpfen gegen Königsbrunn, Mering und Kriegshaber steuerten Roland M., Roland S. Stefan H.
und Steffen G. volle Punkte bei, bei den Siegen gegen Bad Grönenbach und Friedberg zeichneten sich besonders Roland S.,
Stefan H.,Steffen G. und E.G. durch entscheidende Punktgewinne aus. Noch zu erwähnen bleibt, dass es sogar bei den zwei
Niederlagen gegen Klosterlechfeld und Haunstetten volle Punktgewinne gab und zwar durch Roland S. und Hans G. Die
erfolgreichsten Spieler,die alle Runden ohne Niederlage bestritten haben sind Stefan H. und E.G. mit 5, bzw. 4,5 aus 7 Spielen, was
71,% und 64% Erfolgsquote bedeuten. Doch auch Roland S. kommt mit seinem Bestwert von 4 Siegen auf 64% Erfolgsquote. Noch
getoppt werden diese Schachkämpen nur von Steffen G., der in mancher Partie zwar am Rande des schachlichen Abgrundes
wandelte, aber auf 2,5 von 3 Punkten kam, was außerordentliche 83% bedeuten.
Großen Kampfgeist zeigte die 2. Mannschaft in der Kreisliga, doch letztlich reichte es nicht zum Klassenerhalt, der erst im letzten
Wettkampf gegen Martinszell vergeben wurde. Die erfolreichsten Spieler waren hier Roland M. mit 5,5 Punkten aus 7 Partien
und Janine mit 2,5 aus 3 Partien, was 79% und 83% bedeuten. Drei Siege feierte Josef D.,zwei Siege Erwin S., jeweils einer gelang
Gamze E., Tobias O., Markus W. und Frank M.
In der 3. Mannschaft, man höre und staune, so etwas hat der Schachclub unbemerkt von Weltöffentlichkeit inzwischen, die in
der B-Klasse antrat, war Alwin G. mit 2 Gewinnpartien erfolgreichster Spieler, Michael B., Tanja B., Sigbert N. und David B.
gelang es, sich je einmal in die ewige Siegerliste des Clubs einzutragen. Und das ist doch schon mal überhaupt nicht
selbstverständlich. Denn jeder Partiegewinner darf am folgenden Clubabend seine Partie den anwesenden Meisterspielern,
geschmückt mit eigenen Denkansätzen vorstellen, die aber von den Umstehenden oft kräftig in Frage gestellt werden.
Ob diese Tradition auf die Anfänge des Clubs zurückgeht, soll eventuell in einer weiteren Folge der Postille erläutert werden.

Bröselwinsler hier, ok ihr Zwei Redaktionsfuzzis, hab den Text überflogen, alles Pillepalle, aber, ok, mehr als 3 Stichwörter
habt ihr der EiAi nicht eingeben müssen? Alles kalaro, sind auch mehr als genuck für dieses Pamppfleet, sackt man toch so.
Kehtintruck.

Es ist alles eitel

Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden,
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden.

Was jetzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden;
Was jetzt so pocht und trotzt, ist morgen Asch und Bein;
Nichts ist, das ewig sei, kein Erz, kein Marmorstein.
Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern die Beschwerden.

Der hohen Taten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch bestehn?
Ach, was ist alles dies, was wir vor köstlich achten,

Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind,
Als eine Wiesenblum, die man nicht wieder findt!
Noch will, was ewig ist, kein einig Mensch betrachten. (Andreas Gryphius)

Mit besten Grüßen auch an alle Ballfußtreter verbleibt
Ihr Poesiealbum zwischen den Zeiten
(EG)
05.05.2024   Roland Schreiber dritter bei der Südschwäbischen Blitzschach-Einzelmeisterschaft
Roland Schreiber erzielte bei der hervorragend besetzten Südschwäbischen Blitzschach-Einzelmeisterschaft 2024
mit 16,5 Punkten den dritten Platz. Wir gratulieren Roland zu seiner tollen Leistung.
(GH)
03.11.2023   Aus dem Dunstkreis von Pandemias Poesiealbum
Bei diesen Nachrichten darf ein Poesiealbum nicht schweigen. So viel hat sich aufgestaut und wartet auf den Dammbruch. Z.B.
wurde kürzlich die lang gesuchte, legendäre Versammlungshalle von König Hinz in Prignitz entdeckt. Doch wie geht es weiter?
Findet manvielleicht zeitnah endlich die nämliche von König Kunz? Und die Märchen der Brüder Grimm waren teilweise kein
Einschlafgeplauder alter, weiser Omis, sondern schriftstellerische Fantasywerke von unausgelasteten adeligen Damen. Wahr oder
richtig? Und was ist mit der Adipositasspritze für Alle, von Jugend an, auf Rezept? Ist sie mehr als ein Hoffnungszimmer der
Weichgetränkeindustrie am Horizont? Wie hat die Besteuerung von monatelang in Fässern befördertem Kaffee den Geschmack einer
ganzen Nation verdorben? Ja wie was jetzt? Schwindlig vor Halbwissen, das ist die heutige gesellschaftliche Grundstimmung.
Die Orientierung im Dschungel der aktuellen Geistesverwirrung nicht nur zu beheben, sondern sie durch Fakten zu erleichtern, wenn
nicht gar zu gewährleisten und auch schachlich zu untermauern, hat sich P`s Poesiealbum auf die Fahnen geheftet, Dabei hatte
dieses Poesiealbum - nicht zuletzt - den Zugang zu Wissen für Alle, durch die Verwendung einfacher Sprache, erst ermöglicht.
Doch wohin ist die Redaktion entschwunden? Hat sie sich in alle vier, oder bloß drei Wind zerstreut? Aus Bröselwinslers Verlags
Umfeld ist kaum etwas zu hören, wenn dann freilich nur hinter vorgehaltener Hand, er setze jetzt Voll auf EiAi, was sowas wie
ein Intelligenzcomputer sein soll, der die eigene Unfähigkeit bestreiten kann. Sei`s wies wölle, jedenfalls braucht er immerhin
noch eine Jemandin, die ihn mit einem Korb von Begriffen füttert, über die der Herr EiAi sich dann verbreiten kann- Mal seh`n
was dabei rumtopft ähhh, rumkommt.
Doch das ist schlecht komponierte Zukunftsmusik. Zunächst mal sei die Frage gestellt, was schachlich vom Jahr 2023 bleibt.
Was waren die unvergesslichen Glanzlichter des Jahres?
War es Vincents erster Sieg im Turnierschach gegen M.Carlsen? Oder war es vielleicht Janines überraschende Springergabel in
Friedberg, mittels welcher der Club noch vom bereits rollenden Abstiegszug absprang? Oder spricht sich die Mehrheit für die
Simultanvorstellung von Elisabeth Pähtz im ZDF Fernsehgarten, gegen namhafte Gegnerschaft aus? Oder war es die
wegweisende Düsseldorfer Idee eine Schnellschach Mannschaftsweltmeisterschaft auszutragen, bei der die Mannschaften
sich aus Teilnehmern verschiedener Nationalitäten zusammensetzten? Nein? ... .Tuusch, der Sieg beim Glanzlichtwettbewerb
geht an den unvergleichlich tiefenentspannten Schachkommentator und Anekdotenerzähler Yasser Seirawan, der sich zwar
redlich bemühte das stärkste Tandemturnier der Geschichte aus Düsseldorf live für die Welt zu kommentieren, aber durch die
tandemtypischen raschen Figurenopfer gefolgt vom Wiedereinsetzen schon geschlagener Figuren vom Nebenbrett heillos
überfordert schien. Erstmals wurde damit eine Sportart gefunden, wo der Co-Kommentator bitter nötig ist.
Reingehen. Schnee abschütteln, Wollbehang aufschnüren, Schuhe am Kohlenherd eisfrei treten und anschließend oben
auf der Herdplatte plazieren, schauen ob die Vorräte im Kühlkeller bis März reichen und jetzt bringt mich niemand mehr
vor die Tür ins unsägliche Gestöber.. Das hatte sich Viktor Nachlass fest vorgenommen. Mal schauen wie lange er es durchhält.
Zumindest ein heißer Tee und ein Gedicht von Winterdichter Matthias C. "mechte angehen".

Der Winter ist ein rechter Mann
Kernfest und auf die Dauer
Sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
Und scheut nicht süß noch sauer.

Wenn Stein und Bein von Frost zerbricht
Und Teich und Seen krachen
Das klingt ihm gut, das hasst er nicht
Dann will er tot sich lachen.

Sein Schloss von Eis liegt weit hinaus
Beim Nordpol an dem Strande
Doch hat er auch ein Sommerhaus
Im schönen Schweizerlande.

So ist er dann bald dort, bald hier
Sein Regiment zu führen
Und wenn er durchzieht, stehen wir
Und seh'n ihn an und frieren. (Matthias Claudius)

Damit verabschiedet sich Ihr Poesiealbum von der Sommerpause über die Herbstpause nachträglich in die
Winterpause.
(EG)
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